Dialog der Professionen

Wie können wir (Familien-)Mediator:innen mit Therapie, Rechtsberatung und Familienberatungsstellen in den Austausch kommen?

Ich freue mich sehr, dass wir in der BM-Fachgruppe Familie und Partnerschaft ein neues Vorhaben auch den Weg bringen!


Vor einigen Jahren haben wir uns mit der Abgrenzung verschiedener Formate beschäftigt haben und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Abgrenzung der Mediation von der Familientherapie und der Paarberatung oft sinnvoll, aber manchmal eben auch nicht einfach ist. In einigen Fällen ist die Abgrenzung unter Umständen gar nicht möglich oder eher schädlich. Es gibt Momente, da hängt es eher von den Personen, als von der Überschrift der Beratung ab, wo die Familie oder Paare sich gut aufgehoben fühlen. Von daher ist nun der nächste, sinnvolle Schritt zu schauen, wie wir uns als Mediator:innen nicht abgrenzen, sondern in den Dialog gehen. Wir möchten weiter ins Gespräch gehen und gemeinsam überlegen, wann und wie es sinnvoll ist, voneinander zu lernen, zu profitieren und sich auszutauschen, damit Familien die bestmögliche Unterstützung in Konflikten erhalten können.


Es wird rund um den #Tagdermediation im Juni 2023 eine online Veranstaltung dazu geben. Unser Plan ist es, Expert:innen auf das Podium zu holen und für einen qualifizierten Input zu sorgen, um danach in Breakout-Sessions weiter zu diskutieren. Wir sind offen für Menschen, die uns unterstützen möchten und freuen uns über Ideen oder Anregungen!